Kategorie Theologie

  • Als Tagesevangelium wurde heute, am ersten Fastensonntag, die Versuchung Jesu durch den Teufel nach Lk 4,1–13 gelesen. Wie würde der Teufel uns heute versuchen? Jacques Brel hat in seinem Lied Le diable eine sehr klare Antwort darauf gegeben.

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  • Bei meinem Besuch in Philadelphia wurde die St. Peter’s Church im Stadtteil Society Hill gerade renoviert. Die Sonntagsgottesdienste werden derweil in der benachbarten Synagoge gefeiert.

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  • Wie Golem.de, der Wiener Standard, das Kölner Domradio und andere berichten, werden ab 24. Juli 2008 die ersten Seiten des Codex Sinaiticus unter www.codex-sinaiticus.net im Internet abrufbar sein.

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  • Gestern lag das neue Heft der Zeitschrift Welt und Umwelt der Bibel in meinem Briefkasten, das der Zeit der Makkabäer und ihrer Bedeutung für christliche-jüdische Theologie und Frömmigkeit gewidmet ist.

    Passend zum Erscheinungstermin, am Tag vor dem Dreikönigstag, gibt es auch zwei Artikel zur Verehrung der makkabäischen Märtyrer in der Domstadt Köln. Denn zusammen mit den Reliquien der Hl. Drei Könige wurden 1164 auch Reliquien der sieben Brüder und ihrer Mutter nach Köln überführt. Schließlich werden sie in der katholischen Kirche als Heilige verehrt, weil sie lieber in den Tod gegangen sind, als Schweinefleisch zu essen.

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  • Das Gebot, den Namen Gottes nicht zu missbrauchen, dürfte heutzutage das am wenigsten geachtete Gebot von allen sein. Bei den zehn Geboten denkt jeder zuerst an „Du sollst nicht töten“ und „Du sollst nicht ehebrechen“. Die ersten drei Gebote spielen im öffentlichen Diskurs, in dem die zehn Gebote als eine Art ethischer Grundkonsens herhalten müssen, ohnehin keine Rolle. Aber dass es darin irgendwie auch um Monotheismus und Bilderverbot geht, dürfte den meisten noch geläufig sein. Aber den Namen Gottes missbrauchen?

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